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Wurmlöcher als kosmische Abkürzungen

Mit Highspeed in fremde Galaxien ?

Die unendlichen Weiten der Galaxie erforschen - davon träumt die Menschheit. Zwei Physiker des California Institute of Technology sind der Sternreise ein Stück näher gekommen. Sie haben den Raumzeit-Tunnel zwischen entfernten Regionen im All beschrieben. Durch diese Schlupflöcher könnten eines Tages interstellare Archen auf Erkundungstour fliegen.

Last exit "Wurmloch"

Ein anderes Wurmloch(Bild)
Astronauten Jahrtausende einfrieren, in eine Rakete setzen und am Ziel wieder auftauen - das ist eine der Phantasien. Lichtgeschwindigkeit heißt die Barriere. Diese "Mauer" scheint ein schier unüberwindliches Hindernis. Selbst neueste Antriebstechnologie mit Antimaterie kann diese Hürde nicht überwinden.
Unendlich viel Energie wäre nötig, um aus einer Schnecke ein Raumschiff vom Typ Enterprise zu machen.

Professor Kip Thorne und sein Doktorand Michael Morris haben aber vielleicht die Abkürzung der Zukunft entdeckt: Das Wurmloch. Schon 1957 erforschte John Archibald die "Schwarzen Löcher" im All. Er verglich sie mit Wurmlöchern in Äpfeln. Die Mauer der Lichtgeschwindigkeit kann nur dann ausgetrickst werden, wenn eine sichere Durchfahrt durch die Wurmloch-Pipelines möglich ist.
Thorne beschreibt die Voraussetzungen dafür:

Einen Schritt weiter geht Rüdiger Vaas, Redakteur bei "Bild der Wissenschaft" und von Zeitreisen fasziniert: "Man könnte Materie und Energie aus den Schwarzen Löchern heraussaugen und über Wurmloch-Pipelines direkt an die Verbrauchsorte transportieren. Alle Energieprobleme wären ein für allemal gelöst."
Na dann gute Reise!

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